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Graf-Isang-Cup

Spannende Wettfahrten bei Wind und Wellen auf dem Seeburger See Der diesjährige Graf-Isang-Cup der Segler-Vereinigung Seeburger See stand unter dem Zeichen eines Sturmtiefs über der Nordsee, dessen Ausläufer auch im tiefen Binnenland noch gut zu spüren waren. Bei bis zu sechs Windstärken hatten die Jugendlichen alle Hände voll zu tun, um ihr Boot aufrecht zu halten und auch noch den Kurs möglichst schnell abzusegeln – und so mancher mag sich gefragt haben, warum er nicht Tennisspieler geworden ist. Trotz einer Parallelveranstaltung haben noch zwölf Mannschaften den Weg zu uns gefunden. Am Samstag ging es dann pünktlich auf den Regattakurs, zuerst die 420er und im Anschluss dann die Teenies, die Teams kamen gut mit den Windverhältnissen zurecht, bis dann die erste Böenfront über den See ging – das war doch etwas reichlich und nur 7 Boote kamen ins Ziel. Auch im 2.Lauf erreichten nur die regattaerfahrenen Mannschaften das Ziel. Bei diesen Winden reichen auch 2 Läufe am Tag. Nach dem Kräftetanken in der Nacht sind am Sonntag noch einmal alle Boote an den Start gegangen und – bei anspruchsvollsten Wetterbedingungen – gut ins Ziel gekommen, was nicht zuletzt die Regattaleitung sehr beeindruckt hat. Den Sieg in der Gesamtwertung sicherten sich Emanuel v. Cramon aus Bösinghausen mit seinem Vorschoter Martin Schmidt aus Bernshausen, so dass sie den Graf-Isang-Pokal erfolgreich verteidigen konnten. Fazit: Sehr erfreulich ist, dass die Regatta trotz des starken Windes und etlicher Kenterungen stattfinden konnte. Alle Jugendlichen haben das intensive Segelwochenende gut überstanden und sind um viele schöne Segelerfahrungen reicher. Philipp Saring, Regattatrainer der SVSS